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Andruck

Unter einem Andruck versteht man einen Probedruck der gelieferten Druckdaten auf der tatsächlich in der Produktion verwendeten oder einer in den Druckeigenschaften identischen Druckmaschine.

Aussparen

Wenn sich zwei Farbobjekte überlagern, vermischen sich die Farben zu einem neuen Farbton. Da dies im Druck nicht immer gewünscht ist, werden die oberen Objekte auf „aussparen“ eingestellt - genau dieser Bereich wird also bei den Objekten darunter nicht gedruckt. Diese Aussparung der Hintergrundelemente führt durch Passertoleranzen beim Druck in manchen Fällen zu sogenannten Blitzern.

Autostart

Unter einer Autostart-Datei versteht man eine Datei, die sich nach dem Einlegen eines Datenträgers, z.B. eines USB-Sticks, automatisch selbst ausführt.

CMYK

CMYK ist ein subtraktives Farbmodell und bildet die technische Grundlage des Vierfarbdruckes. Die Abkürzung steht dabei für Cyan, Magenta, Yellow und Keycolour (Schwarz).

Datenprüfung

Die Wirkung von Druckdaten in dem Produktionsverfahren Ihrer Wahl unterscheidet sich zum Teil erheblich von der Darstellung am Bildschirm. Vor dem Druck werden die von Ihnen übermittelten Daten daher von unseren Mitarbeitern standardgemäß auf mögliche Druckfehler auf Mängel überprüft. Unsere Kundendienstmitarbeiter setzen sich mit Ihnen in Verbindung, wenn bei der Produktion Ihrer Druckdaten mit Qualitätseinschränkungen zu rechnen ist. Viele bekannte Standardfehler können zwar durch automatisierte Korrekturen berichtigt werden, erfordern aber eine erneute Freigabe der Daten.

Beschnittzugabe

Ein Druckerzeugnis wird in der Regel nicht auf dem tatsächlichen Endformat gedruckt, sondern ein- oder mehrfach auf einem größeren Druckbogen platziert und im weiteren Produktionsverlauf daraus ausgeschnitten. Um bei diesem Schneide- oder Stanzvorgang unschöne weiße Schnittkanten zu verhindern, wird das Druckprodukt mit einer Beschnittzugabe angelegt, die an der Schnittkante liegende Grafiken oder Hintergründe üblicherweise 3 mm nach außen hin fortsetzt. Die tatsächliche Außenkante des Endprodukts wird durch die Beschnittmarken markiert. Nähere Informationen und Vorlagen zum Anlegen des von Ihnen bestellten Druckproduktes erhalten Sie im Service-Bereich unserer Webseite. Hier findet sich zu jedem Produkt eine entsprechende Spezifikation.

Bild-Auflösung

Digitale Bilder bestehen aus Pixeln, sind also aus einzelnen kleineren Bildelementen zusammengesetzt. Breite und Höhe eines Bildes werden durch Pixel angegeben, dem sogenannten Pixelmaß. Die Auflösung ist somit die Pixelanzahl in Beziehung zu einer anderen Streckeneinheit (z.B. Inch; cm; mm).

Digitaldruck

Digitaldrucksysteme geben die Druckdaten direkt aus dem digitalen Datenbestand auf einen Bedruckstoff aus, ohne dabei auf traditionelle Zwischenschritte wie Druckplatten oder Film zurückgreifen zu müssen. Dadurch, dass diese Zwischenschritte wegfallen und auch größere Umrüstzeiten beim Digitaldruck unnötig sind, können Expressbestellungen, Kleinauflagen und Last-Minute-Produktionen besonders günstig ermöglicht werden.

Dpi

Die Abkürzung für „Dots per inch“, also „Punkte pro Zoll“. Dpi beschreibt die Anzahl der Druckpunkte, die ein Drucker auf der Strecke von einem inch (umgerechnet 2,54 cm) ausdrucken kann.

Druckmarken

Der Begriff Druckermarken bezeichnet auf dem Druckbogen aufgetragene Hilfsmarkierungen die für den weiteren Druckprozess oder die Weiterverarbeitung benötigt werden. Hierzu gehören z.B. Passermarken, Grau- und Farbkeile und Beschnittmarken.

Druckfarben

Druckfarben sind, wie der Begriff schon sagt, die von den Druckmaschinen verwendeten Farben. Hierzu gehören alle verwendeten Farben, seien es Standardfarben wie Punkt CMYK oder auch Sonderfarben wie Pantone oder HKS.

Ebenen

Ebenen werden in diversen Layout- und Bildbearbeitungsprogrammen verwendet, um verschiedene Inhalte ein- und ausblenden, sperren oder entsperren zu können. Auch PDF-Dateien sind in der Lage, mit Ebenen zu arbeiten. Dieser Umstand kann allerdings im Druck zu Problemen führen, da nicht jeder Druckprozessor Ebenen verarbeiten kann, so dass im ungünstigsten Falle die Ebenen gar nicht gedruckt werden.

Expressservice

Farbauftrag

Siehe Gesamtfarbauftrag oder unsere PDF zum Thema Farbauftrag.

Farbseperationen

Unter Farbseparation versteht man die Umrechnung der Farben aus einem Arbeitsfarbraum (z.B. RGB oder LAB) in den Druckfarbraum (meist CMYK).

Fortdruck

Ein Begriff aus der Druckersprache, der den eigentlichen Druck nach Beendigung der Einrichtungs- und Abstimmarbeiten bezeichnet.

Freigabe

Die Freigabe bezeichnet die verbindliche Einwilligung in den Druck von übermittelten Daten.

Font(einbettung)

Fonts sind Schriftarten. Diejenigen, die bei der Erstellung eines Dokuments verwendet werden, sind in Font-Dateien definiert. Diese Schriftarten-Dateien sind lokal auf dem Computer gespeichert und können so auf dem Monitor angezeigt werden. Exportieren Sie nun aber das Layout als PDF-Datei und betten die Schriften nicht ein, benötigt die PDF zur korrekten Anzeige weiterhin die Informationen der Font-Dateien. Wenn die PDF nun auf einem anderen Computer geöffnet wird, auf welchem der verwendete Font nicht installiert ist, kann die Schrift nicht richtig angezeigt werden. Sie wird dann in Anzeige und Druck entweder durch eine andere Schriftart ersetzt oder komplett ausgespart. Aus diesem Grund ist es absolut notwendig, dass die verwendeten Fonts entweder vor dem Export in Pfade umgewandelt oder beim Export mit eingebettet werden. Dies können Sie als fortgeschrittener User in den Exportoptionen einstellen, oder Sie bedienen sich beim Export einfach des PDF-Standards PDF/X-3:2002, bei welchen die Fonts automatisch eingebettet werden.

FSC

„Der FSC (Forest Stewardship Council) ist eine gemeinnützige internationale Mitglieder-Organisation, unterstützt von allen grossen Umweltverbänden, von sozial engagierten Organisationen und der Wald- und Holzbranche. Der FSC ist unabhängig und verfolgt keinerlei finanziellen Interessen.“ (Quelle: http://www.fsc-deutschland.de/)

Gesamtfarbauftrag (siehe Farbauftrag)

Der Gesamtfarbauftrag gibt die Menge der Druckfarbe an, die zur Erzeugung der angegebenen Farben benötigt wird. Abhängig von Bedruckstoff und Druckverfahren ist der maximal zulässige Gesamtfarbauftrag beschränkt. Erfahren Sie zusätzliche Informationen zum Gesamtfarbauftrag und der Reduktion dessen in unserer PDF zum Thema Farbauftrag.

Linienstärken (auch Strichstärke)

Dieser Begriff bezeichnet die Breite von Linien und Konturen. Wenn Probleme mit der Linienstärke auftreten, sind meist die dünnsten Stellen, also diejenigen mit der geringsten Stärke, gemeint.

Offene Daten

Mit dem Begriff „offene Daten“ bezeichnen wir die ursprünglichen Layoutdaten einer Druckdatei vor der abschließenden Zusammenfassung als druckfertiges PDF in dem jeweiligen Layoutprogramm (z.B. InDesign, Illustrator, Freehand, Photoshop, Scribus, etc.).

Offsetdruck

Der Offsetdruck basiert auf dem Prinzip des Flachdrucks und nutzt die chemisch gegensätzlichen Eigenschaften von Fett und Wasser. Der Einsatzbereich ist sehr vielfältig . Bei polycopy wird der Offsetdruck vor allem für Medien- und Printprodukte in mittleren bis großen Auflagen eingesetzt.

Partition

Der Begriff Partition bezeichnet den zusammenhängenden Teilbereich eines Datenträgers (z.B. eines USB-Sticks). Bei der Kopierung von Daten auf den Datenträger können im Vorfeld verschiedene Partitionen eingerichtet werden, um Ihnen unterschiedliche Eigenschaften (z.B. hinsichtlich der Datenlöschbarkeit) zuzuweisen. Weitere Informationen zu möglichen Optionen im Bereich der Datenkopierung finden Sie in unserem Informationsblatt xy.

PDF

PDF (portable document format) ist ein von Adobe entwickeltes Format zum Datenaustausch. Viele unterschiedliche Anwendungsfälle können mit PDFs abgedeckt werden, wobei ein Hauptgebiet dem Austausch von Druckdaten zukommt. Im Bereich Service und Hilfe finden Sie weitere Informationen zu den Anforderungen der PDF-Druckdaten.

PDF/X-3:2002

PDF ist ein Standard, der speziell für den Austausch von Druckdaten entwickelt wurde. Bei einer mit PDF/X-3:2002 exportierte Datei werden viele Probleme, die beim Druck auftreten können automatisch unterbunden. Neben vieler anderer Einstellungen werden z.B. Transparenzen automatisch reduziert, Fonts eingebettet und OPI-Kommentare unterdrückt.

Pixelgrafik

Der Begriff Pixelgrafik beschreibt Computergrafiken die auf Pixelrastern basieren, in denen jedem Bildpunkt ein Farbwert zugeordnet ist. Da Pixelgrafiken eine feste Größe haben (also aus einer festen Anzahl Pixeln bestehen), können sie nicht verlustfrei skaliert (vergrößert) werden. Man sollte also beim Einsatz von Pixelgrafiken darauf achten, dass sie in der zu druckenden Größe eine Auflösung von 300 ppi oder höher (mindestens aber 250 ppi) haben.

Ppi

Ppi, also pixels per inch [Pixel pro Zoll], ist das Maß für die Auflösung von Bildern in Bezug zu einer Strecke (von einem Zoll) für den Druck. Bilder, die zufriedenstellend gedruckt werden sollen, sollten eine minimale Auflösung von 300 ppi haben.

Prozesstauglichkeit

Die Anforderung einer PDF-Druckdatei kann von Druckverfahren zu Druckverfahren sehr verschieden sein. Die Prozesstauglichkeit einer Datei wird im Rahmen der Datenprüfung daher immer auf das gewünschte Druckverfahren hin überprüft

Proof (digtial)

Unter einem digitalen Proof versteht man einen Prüfdruck der gelieferten Druckdaten im Hinblick auf die Farbigkeit. Im Gegensatz zum Andruck kommt beim Proof aber nicht die im Fortdruck verwendete Druckmaschine sondern ein speziell für diese Verwendung UGRA/Fogra-zertifizierter Proof-Drucker zum Einsatz. Ein digitaler Proof ist nur mit aufgedrucktem Farbkeil und entsprechendem Prüfetikett rechts- und farbverbindlich.

Schwarzaufbau / Unbuntaufbau

Schwarz ist im Druck nicht gleich Schwarz. In der Farbtheorie basierend auf den Druckfarben Cyan, Magenta und Gelb ergibt sich der tiefst-mögliche Ton durch ein 100%iges Übereinanderdrucken aller drei Farbkomponenten. In der Praxis ergibt dieses

Mischverhältnis allerdings kein reines Schwarz sondern ein matschiges und zudem noch nasses Braun-Grau. Um Schwarz als Tief-Schwarz darzustellen bedient sich die Druckindustrie daher der vierten Druckfarbe (Keycolour) „Schwarz“. Die Information darüber, wie die Farbe Schwarz zur Ergänzung oder sogar zum Ersatz jeweils gleicher Anteile der übereinanderdruckenden Farbbestandteile C,M und Y genutzt wird, fasst die Druckindustrie in dem Begriff Schwarzaufbau zusammen.

Schreibschutz

Um die Daten auf Ihren Stick zu schützen, können wir diesen gerne mit einem Schreibschutz versehen. Der spätere Nutzer hat so allerdings nicht die Möglichkeit diese Daten zu bearbeiten oder neue Dateien hinzuzufügen.

Sicherheitsabstand

Sicherheitsabstand und Beschnittzugabe sind zwei Maße, die zusammenarbeiten. Während die Beschnittzugabe außen am Druckdokument extra angelegt sein muss um eventuell auftretende Blitzer bei Bildern an Randbereichen zu vermeiden, meint der Sicherheitsabstand eine Sicherheitszone nach innen an den Rändern des Druckbereichs, in denen sich keine wichtigen Elemente befinden sollten, da diese durch nicht vermeidbare Unregelmäßigkeiten bei der Weiterverarbeitung sonst gefährdet sind. In der Regel sollte der Sicherheitsabstand für wichtige Texte und Grafiken zum Rand bei 3-4mm liegen

Siebdruck

Der Siebdruck ist eines der ältesten Druckverfahren. Jede Farbe wird einzeln mit Hilfe je einer Siebdruck-Druckform aufgetragen. Dieses Verfahren wird gerne als Ergänzung zum Offsetdruck für Sonderfarben eingesetzt (weiße Grundierungen, glänzende oder matte Lackierungen, zusätzliche Sonderfarben ) oder generell bei einfachen 1- bis 6-farbigen Sonderfarbendrucken. Detailreiche Bilderdrucke, Verläufe und gerasterte Gestaltungen sind mit diesem Druckverfahren nur sehr eingeschränkt bis gar nicht möglich.

Sonderfarben

Normalerweise werden die Farbergebnisse beim Druck durch eine Mischung der Druck-Grundfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz erreicht. Sollte eine ganz spezielle, nicht gemischte Farbe gewünscht sein (z.B. Ihre Hausfarbe), können so genannte Sonderfarben, also zusätzlich zu den Grundfarben verwendete Farben, eingesetzt werden. Diese werden durch Farbfächer ausgewählt und durch einen zusätzlichen Arbeitsschritt oder ein zusätzliches Farbwerk aufgedruckt werden. Im europäischen Raum übliche Sonderfarbsysteme sind z.B. HKS und Pantone.

Spezifikation

Mit dem Begriff Spezifikation bezeichnen wir alle Datenblätter mit Angaben zu den Datenvoraussetzungen für das jeweilige Druckprodukt. Eine Übersicht über alle unsere Spezifikationen zu Produkten und Drucksachen finden Sie im Service-Bereich unserer Webseite.

Transparenzen

Elemente, die Transparenzen aufweisen, sind so angelegt, dass Teile von ihnen nicht komplett decken, und so die Elemente darunter durchscheinen lassen. Dies kann bei ganzen Bildern der Fall sein, oder aber auch bei Effekten, wie z.B. Schlagschatten.

Überdrucken

Das Überdrucken bezeichnet das Gegenteil des Aussparens. Elemente mit dieser Einstellung werden wirklich über die darunter liegenden (Farb-) Flächen gedruckt. Dies kann in verschiedenen Fällen zu unerwünschten Farbmischungen führen, weshalb beim Erstellen einer Layoutdatei mit Hilfe der (in den meisten Layout-Programmen verfügbaren) Überdruckenvorschau geprüft werden sollte, ob die Ergebnisse den Wünschen entsprechen.

RGB

RGB ist ein additives Farbmodell bestehend aus Rot, Grün und Blau. Alle Farben, die der Mensch sehen kann setzen sich aus diesen drei Grundfarben zusammen. Verschiedene technische Anwendungen, wie z.B. Farbmonitore, Digitalkameras und Scanner, basieren auf dem RGB-Farbraum.

Vektorgrafik

Der Begriff Vektorgrafik bezeichnet eine Computergrafik, welche aus geometrischen Grundformen wie Linien, Kreisen oder Kurven zusammengesetzt ist. Eine Vektorgrafik basiert auf einer mathematischen Bildbeschreibung, welche die Objekte, aus denen das Bild zusammengesetzt ist, exakt definiert. Der Vorteil einer Vektorgrafik gegenüber einer Pixelgrafik. liegt zum einen in der deutlich geringeren Dateigröße, zum anderen darin, dass Vektorgrafiken verlustfrei skalierbar (vergrößerbar) sind.